Verschiedene Heizmethoden im Überblick

Bei der Planung eines eigenen Heimes gibt es vielerlei Faktoren und Eckpunkte zu beleuchten. Dazu zählt auch die Art und Weise, wie man die eigenen 4 Wände beheizt. Hierzu sollte man so einiges in seine Überlegungen mit einfließen lassen. Zum einen spielen die Energieklasse und die zu beheizende Fläche eine Rolle. Des Weiteren sollte man eine Kosten-Nutzen-Rechnung anstellen beziehungsweise sich hinsichtlich idealer Lösungen von einem Energieberater unterstützen lassen. Nicht unerheblich ist hierbei, zu welchem Brennstoff man tendiert, ebenso wie die Kosten der entsprechenden Anlage und deren Installation.

Anlage für Heizöl

Dafür spricht natürlich ein Heizbetrieb, welcher mit denkbar wenig Schmutzbelastung funktioniert. Der Ölbrenner wird von ausreichend konzipierten Tanks gespeist und der vorgesehene Bereich automatisiert zentralbeheizt. Der unliebsame Nebeneffekt besteht jedoch darin, dass man gerade beim Bezug fossiler Brennstoffe gewissen Faktoren ausgeliefert ist. Hierbei geht es stets um die Tendenzen auf dem Welthandelsmarkt, im konkreten Fall um den Rohölpreis. Dieser schlägt sich dann auf den Endverbraucher nieder, welcher den Anstieg der Heizölpreise entsprechend spürt.

Cleveres Heizen

Nutzung von Erdwärme

Das Prinzip hierbei besteht darin, dass dem Erdboden die natürliche Wärme entzogen wird. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen zweierlei Varianten, was die dafür benötigten Kollektoren betrifft. Zum einen gibt es die Möglichkeit der Tiefenbohrung, welche etwas weniger Aufwand darstellt. Wenn die Kollektoren hingegen in der Fläche verlegt werden, benötigt man im Umfeld um das Haus ca. das Doppelte der zu beheizenden Wohnfläche.

Da die Flächenkollektoren in einer Tiefe von ca. 0,5 – 0,8 Meter platziert werden, hat dies oftmals negative Auswirken auf Pflanzen, welche darüber eingesetzt werden. Speziell tiefwurzelnde Bäume können sich in diesem Erdreich kaum entwickeln. Der Vorteil der Anlage besteht allerdings darin, dass die entzogene Erdwärme über eine elektrische Wärmepumpe weiterverarbeitet wird, was keinerlei Schmutz mit sich bringt und auch die Umwelt nicht belastet. Dass bei der Nutzung von Erdwärme den Ankauf jedweder Brennstoffe obsolet macht, ist ebenso ein höchst günstiger Nebeneffekt.

Heizen mit Holz

Heizen mit Holz

Diese Option gilt als die ureigene und somit auch natürlichste Art des Heizens. Gerade mit Harthölzern, wie Buche oder Esche lässt sich ein hervorragender Heizwert erzielen. Wer hierbei aus eigenen Ressourcen schöpfen kann, sieht sich einem lediglich geringen, finanziellen Aufwand gegenüber. Dies erfordert jedoch ein gewisses Eigenengagement und hinterlässt auch oftmals etwas Unrat. Eine durchaus rustikale Art des Holzheizens bietet ein Kachelofen. Dieser ist so konzipiert, dass er nahezu ganztags eine „gesunde Wärme“ abgibt.

Eine kleinere Version hierzu bietet ein sogenannter Schwedenofen oder Backsteinofen. Dieser sorgt für einen rascheren Heizeffekt, speichert die Wärme jedoch weniger lang. Das – dabei gängige – Sichtfenster sorgt zudem für einen wohligen, optischen Effekt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man elektrische Energie spart und selbst ein Stromausfall auf die Beheizung keinen Einfluss nimmt. Zum Thema Heizen eröffnen sich somit einige Varianten, welche es bereits im Vorfeld konkret zu überdenken gibt.

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