Regenwassernutzung – Eine gute Entscheidung – Wir erklären wieso!

In Zeiten des Klimawandels wird die effizientere Nutzung von Ressourcen immer vorrangiger. Durch die Nutzung von Regenwasser kann der Wasserverbrauch um ein Vielfaches reduziert und somit sehr viel Geld gespart werden. Das gilt nicht nur für private Haushalte, sondern auch für Gewerbe und Industrie.

Die Nutzung von Regenwasser

Wasser ist eines der kostbarsten Güter weltweit. Daher muss sorgsam damit umgegangen werden. Regenwassernutzungsanlagen bestehen aus einem Auffangbehälter aus Kunststoff oder Beton, einer Pumpe und Weiterleitungssystem ins Haus oder dorthin, wo das kühle Nass gebraucht wird. Die betonierte Version ist teurer, aber auch stabiler. Die Kunststoffvariante wird in einem Stück gegossen und angeliefert.

Da Regenwasser keinen Kalk enthält, werden Wäsche und Haare wunderbar weich. Blumen lieben Regenwasser. Ein Haushalt mit Garten verbraucht ca. 100.000 Liter Wasser jährlich. Durch die Nutzung von Regenwasser lassen sich leicht 500 Euro jährlich sparen.

Gartenpumpe
Mit einer Schwengelpumpe wird das Wasser ganz einfach nach oben gepumpt

Welche Vorteile ergeben sich durch die Nutzung von Regenwasser?

Die Gesundheit von Haar und Nägel wird verbessert. Die Ausgaben für Waschmittel reduzieren sich drastisch. Wasserenthärter muss gar keiner mehr gekauft werden. Ein flacher Regenwassertank mit Einbau kommt auf ca. 1.000 Euro. Das kommt natürlich auch auf die Ausführung und Nutzung der Regenwassernutzungsanlagen an. Die Tanks können mit Holz hübsch verkleidet werden. Kunststofftanks können mit einer Steinverkleidung versehen werden.

Die Regenwassernutzungsanlage kann freistehend, aber auch eingegraben errichtet werden

Bestehen Möglichkeiten zur Förderungen oder zur Bezuschussung und muss eine Genehmigung eingeholt werden?

Da es sich dabei um die Einsparung von natürlichen Ressourcen handelt, ist eine Bezuschussung möglich, hängt aber vom jeweiligen Bundesland ab. Dies kann bei der örtlichen Stadtverwaltung und dem Umweltbundesamt nachgefragt werden. Die Regenwassernutzungsanlage kann freistehend, aber auch eingegraben errichtet werden. Für die versenkte Variante ist auf alle Fälle vorab das Umweltbundesamt bzw. das örtliche Bauamt zu kontaktieren. In vielen Fällen ist eine Genehmigung erforderlich. Dazu ist es notwendig, einen Katasterplan, ein Foto und eine Beschreibung der Anlage vorzulegen. Das Umweltbundesamt und die Stadtverwaltung (Bauamt) geben gerne Auskunft. Die Vorgaben hängen vom jeweiligen Bundesland ab. Darüber hinaus kommt es natürlich darauf an, ob Sie die Regenwassernutzungsanlage als Gewerbebetrieb oder Privatperson betreiben.

Tipps:

Für alle Arten von Regenwasseranlagen ist die Kompatibilität der Anschlüsse vorab zu prüfen. Gartenpakete sind vor allem für private Nutzer von Vorteil. Darin sind Pumpen, Komponenten, Anschlussmaterial, etc. enthalten und somit günstiger.

In Gewerbebetrieben wird naturgemäß sehr viel mehr Wasser verbraucht als in privaten Haushalten. Dennoch muss zunächst geprüft werden, wofür das Regenwasser wirklich genutzt werden soll. Im Gastgewerbe und der Hotellerie sowie Tischlereien zahlen sich Regenwassernutzungsanlagen immer aus.

Die Aufstellung der Kunststoffversion dauert ca. einen Tag. Die Betonvariante wird fix-fertig geliefert. Das beinhaltet auch einen Geruchs- und Rückstauverschluss. Die Aufstellung der Betonausführung dauert 30 Minuten. Soll eine der Varianten eingemauert werden, dauert das dementsprechend länger und kostet auch mehr.